Für Stadt und Menschen.
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Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Stadtrat freuen sich darauf, an einer guten Zukunft für Burglengenfeld zu arbeiten. Foto: Thomas Lukasch

 

BURGLENGENFELD. „Unsere Vielfalt ist unsere Stärke.“ Unter diesem Motto präsentierte Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Stadtrat. Darunter sind etablierte Stadträte, Männer und Frauen, die sich erst vor Kurzem den Sozialdemokraten angeschlossen haben, sowie auch parteilose Kandidaten. „Das ist ein Angebot an die Wählerinnen und Wähler, das deutlich macht: Wir kümmern uns mit Elan und einem starken Team um die Zukunft unserer Heimatstadt“, sagte Hitzek.

 

Rund 90 Gäste waren zur Nominierungsversammlung der SPD ins VAZ Pfarrheim gekommen, um sich persönlich ein Bild zu machen von der „starken Liste“, die Hitzek bereits bei seiner Nominierung zum Bürgermeisterkandidaten im Oktober angekündigt hatte. Jede Kandidatin, jeder Kandidat für den Stadtrat wurde von Hitzek auf der Bühne vorgestellt und hatte Gelegenheit, ihre/seine Beweggründe für die Kandidatur zu schildern. Dabei wurde deutlich: Die SPD schickt bei den Kommunalwahlen 2020 eine deutlich verjüngte Truppe ins Rennen, Männer und Frauen, die sich in vielen Vereinen in Sport, Kultur und Gesellschaft engagieren und Schwerpunkte setzen mit den Themen Stadtentwicklung, Klima und Energie, Barrierefreiheit, Soziales und bezahlbarer Wohnraum. Und nicht selten fiel das Wort „Frauenpower“.

 

Mit Kerstin von Brincken, Christine Hüttinger, Inge Besser, Timm Peris und Oliver Ehrenreich sind fünf Neumitglieder der SPD auf der Stadtratsliste vertreten. Ingrid Nörl und Sebastian Höfler treten als parteilose Kandidaten an. Michael Dusch ist Mitglied der Grünen und folgerichtig das „grüne Gewissen“ der Liste der Sozialdemokraten.

 

Gleich am Wochenende nach der Nominierung der Stadtratsliste begaben sich die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD auf Klausurtagung, um Themen und Ideen intensiv zu diskutieren und ins Wahlprogramm einfließen zu lassen. Die Ergebnisse werden die Sozialdemokraten in den kommenden Wochen und Monaten Schritt für Schritt veröffentlichen. Zudem suchen Hitzek und seine „supercoole Truppe“ (Timm Peris) den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern, um deren Ideen und Anregungen aufzunehmen. Aktuelle Infos dazu gibt es stets auf https://www.facebook.com/SPD.Burglengenfeld/, auf http://www.spd-burglengenfeld.de/ und auf https://www.michaelhitzek.de.

 

Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD für den Stadtrat:

 

1. Michael Hitzek

2. Betty Mulzer

3. Bernhard Krebs

4. Peter Wein

5. Melanie Röhl

6. Sebastian Bösl

7. Songül Demirtas

8. Hans Deml

9. Siegfried Klopp

10. Kerstin von Brincken

11. Martin Antretter

12. Luis Illan

13. Michaela Schönwetter

14. Thomas Fischer

15. Michael Dusch (Bündnis 90/Die Grünen)

16. Christine Hüttinger

17. Roland Konopisky

18. Ingrid Nörl (parteilos)

19. Timm Peris

20. Inge Besser

21. Matthias Schaller

22. Oliver Ehrenreich

23. Sebastian Höfler (parteilos)

24. Helga Forster

 

Ersatzkandidaten:

Dagmar Schleicher

Michael Pinzl

Thomas Lukasch (parteilos)

Auf dem Dach des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Burglengenfeld gibt es seit vielen Jahren eine Photovoltaik-Anlage. Wenn es nach Hans Deml, Michael Hitzek und Thomas Fischer (v.li.) geht, sollen noch viele weitere folgen. Foto: S. Bösl

 

BURGLENGENFELD. Burglengenfeld soll energieautark und CO2-neutral werden. Dieses Ziel haben die Burglengenfelder Sozialdemokraten auf einer Klausurtagung mit Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek und den Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat formuliert. Den Bürgerinnen und Bürgern sollen dabei konkrete Möglichkeiten der Mitwirkung aufgezeigt werden – durchaus auch mit Rendite-Möglichkeiten.

 

Bereits im Juli hatte die SPD-Fraktion ein neues Energie- und Klimaschutzkonzept als Basis für wichtige Maßnahmen der Stadt und ihrer Bürger zur Reduktion der CO2-Emissionen in Burglengenfeld beantragt, das letztlich auch eine große Mehrheit im Stadtrat fand. Es soll u.a. für eine möglichst versiegelungsarme Gestaltung von Flächen im Stadtgebiet sorgen, für insektenfreundliche Bepflanzung und die Eindämmung von Schottergärten. Ein weiterer wichtiger Punkt dieses Konzepts ist die Ausstattung der Dächer von Gebäuden mit Photovoltaik- oder Solarthermie-Anlagen.

 

Jetzt will die Burglengenfelder SPD noch einen Schritt weitergehen. „Wir wollen zunächst mit zwei wichtigen Maßnahmen erreichen, dass sich Burglengenfeld langfristig selbst mit erneuerbarer Energie versorgt und damit CO2-neutral wird“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion im Stadtrat, Hans Deml.  Zum einen soll Burglengenfeld als Teilhaber der „Bürgerenergie Mittlere Oberpfalz eG“ (bemo) Mitinhaber von Windrädern und Solarparks in der näheren Umgebung werden. Oder mit den Nachbarstädten Teublitz und Maxhütte-Haidhof eine solche genossenschaftlich geführte Einrichtung gründen. Dadurch soll der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert und es Bürgern und Institutionen ermöglicht werden, sich an der Realisierung derartiger Projekte zu beteiligen. Es soll damit aber auch dem Grundsatz „lokal erzeugt, lokal verbraucht“ Rechnung getragen werden.

 

Der zweite und wesentlich weitergehende Ansatz ist, dass die Stadtwerke Burglengenfeld künftig als eigenständiger Energieversorger auftreten sollen, sagt Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek. Ein Bürgersolarkraftwerk auf einer städtischen Fläche, gebaut und betrieben von einer Genossenschaft mit Energiebeteiligung, oder als eigene Anlage der Stadtwerke kämen dafür in Frage.

 

Diskutiert haben die Sozialdemokraten auch ein Programm, in dem die Bürgerinnen und Bürger ihre Dachflächen gegen finanzielle Ausgleichsmöglichkeiten für eine Bürgersolaranlage zur Verfügung stellen können oder auch als Finanzanleger mit Chance auf Rendite auftreten können. Mittelfristig soll die Stadt Burglengenfeld auch Vorreiterin werden, was das Thema Energiespeicherung betrifft, um die Fähigkeit zur Selbstversorgung zu schaffen. Der Bau bzw. die Ansiedelung einer Wasserstofftankstelle und einer Anlage zur Elektrolyse zur Erzeugung von Wasserstoff als Speicher-, Heiz- bzw. Pkw-Kraftstoff („power-to-gas“) ist hier ein langfristiges Ziel.

 

Dass all dies möglich ist, zeigen auch kleinere Städte wie Wunsiedel, die ihre Energieversorgung in die eigene Hand genommen haben und bald völlig energieautark sein werden. Das Gesamtkonzept beruht hier auf dem Denkansatz „so dezentral wie möglich und so zentral wie nötig“. „Die Vision der energieautarken Stadt ist zwar steil, aber zu schaffen“, sind sich die energiepolitischen Sprecher der Burglengenfelder SPD, Timm Peris und Thomas Fischer, einig. „Energieautarkie – und damit die Entkoppelung vom nationalen und internationalen Energiemarkt und damit von der Spekulation –führen nur über eine weitestgehend dezentrale Energieversorgung und die Synchronisation von Erzeugung und Verbrauch.“

 

Der designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek führte im Gewächshaus der Gärtnerei Fischer als Moderator durch den Abend.

Frenetischer Applaus fürs 1. Burglengenfelder Klimadinner

 

BURGLENGENFELD. Gelungene Premiere: Mehr als 70 Gäste kamen zum 1. Burglengenfelder Klimadinner im Gewächshaus der Gärtnerei Fischer, das der SPD-Ortsverein organisiert hatte. „Wir wollen Ihnen zeigen, dass man mit ein wenig Rücksicht auf saisonale und regionale Gegebenheiten lecker essen kann, ohne einen überdimensionalen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen“, sagte der designierte SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Hitzek, der als Moderator durch den Abend führte.

Ob Supperl vom gerösteten Kürbis mit Apfelsaft, Wurzelgemüse-Würfelchen und Knusperstangerl oder gebratener Saibling mit Rote-Beete-Kernotto und Rote-Beete-Ziegenkäse-Türmchen: Ideengeberin und Chefköchin Melanie Röhl durfte sich am Ende des Klimadinners nicht nur über stürmischen Applaus der Gäste freuen. „Ein sehr gelungener Abend und vor allen Dingen ein Anstoß, über die eigenen Einkaufsgewohnheiten nachzudenken. Dankeschön“, lautete der Kommentar einer Besucherin tags drauf auf der Facebook-Seite der Burglengenfelder SPD.  „Ziel erreicht“, bilanzierten Röhl und Hitzek daher zufrieden.

„Unser Mut, neue Wege zu gehen mit einer nicht alltäglichen Location sowie der Verbindung von Unterhaltung und Information, ist belohnt worden“, sagte SPD-Ortsvorsitzender Peter Wein. Während Melanie Röhl, Erika Pinzl, Betty Mulzer, Helga Forster, Songül Demirtas und Kerstin von Brincken die Speisen zubereiteten, informierte Michael Hitzek über die Produkte regionaler Erzeuger und die Vorzüge von „bayerischem Superfood“ wie Brennnessel, Rote Beete und Zwetschgen. Das Duo „tell the trees“ (Daniel Stach und Manuel Meier) lieferte die passende Musik. Und besonders gut kam bei den Klimadinner-Gästen an, dass die vier Gänge des Menüs von Servicekräften wie 2. Bürgermeister Bernhard Krebs und SPD-Fraktionssprecher Sebastian Bösl serviert wurden.

Bio-Biere aus dem Riedenburger Brauhaus, Bio-Weine aus Österreich, Saibling vom Fischhof Mulzer aus Oberweiherhaus, Käse vom Kollerhof Schwaighausen, Quitten, Äpfel, Walnüsse und Co. aus den Gärten von SPD-Mitgliedern, Dinkelmehl aus Nabburg, frische Zutaten aus dem Biomarkt Burglengenfeld und vom Bauern- und Wochenmarkt: Die SPD hat beim Klimadinner erfolgreich demonstriert, dass sie es nicht bei Anträgen im Stadtrat belassen, sondern die Bevölkerung aktiv für Themen wie den Klimaschutz, für nachhaltiges Einkaufen und Kochen begeistern will. Um es mit Hitzeks Worten zu sagen: „Liebe geht durch den Magen. Klimaschutz auch.“

Der Ruf nach einer weiteren Auflage des Klimadinners wurde noch während der Premiere laut, „die ohne die Unterstützung der Familie Fischer so nicht hätte stattfinden können“, sagte Hitzek.

Wer sich selbst von den Kochkünsten von Melanie Röhl außerhalb einer Partei-Veranstaltung überzeugen möchte, hat dazu bald Gelegenheit. Sie eröffnet mit ihrem Mann Jörg eine Tapas Bar in der Hauptstraße. Der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest. Fest steht dagegen: Die SPD denkt bereits über das 2. Burglengenfelder Klimadinner nach.

 

Fotos: Sarah Stupar

Chefköchin Melanie Röhl (vorne, Mitte) freute sich mit dem Organisations- und Service-Team über den Applaus der Klimadinner-Gäste.
Die Burglengenfelder Sozialdemokraten beteiligten sich an der bundesweiten Aktion #einheitsbuddeln und pflanzten 15 Bäume im Raffa. Foto: K. Deml

#einheitsbuddeln: Burglengenfelder SPD pflanzte 15 Bäume

 

BURGLENGENFELD. Taten statt nur Worte! Unter diesem Motto, und um ihrem einstimmig angenommen Klimaschutzantrag im Stadtrat Nachdruck zu verleihen, beteiligte sich die Burglengenfelder SPD mit ihrem designierten Bürgermeisterkandidaten Michael Hitzek am bundesweiten #einheitsbuddeln, einer Baumpflanzaktion zum Tag der deutschen Einheit. Dabei legten sie auf einer Lichtung im Raffa mit Birn-, Apfel- und  Kirschbäumen, Elsbeeren und Feldahorn eine stattliche Schonung an, die schon bald Futter fürs Wild und für Insekten liefern soll.

In der Wissenschaft besteht Einigkeit darüber, dass der Klimawandel als eine unserer größten Bedrohungen vom Menschen verursacht wird und unumkehrbar und nachhaltig die Grundlagen menschlichen Lebens verändern wird, wenn es nicht gelingt, die Erderwärmung auf 1,5°C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Die Folgen des Klimawandels betreffen auch Burglengenfeld. Die beispiellose Hitze- und Trockenperiode 2018, der heißeste Juni aller Zeiten 2019 sowie auch die Stürme und mit Hochwasser verbundene Starkregenereignisse der vergangenen Jahre haben bereits deutlich spüren lassen, was dieser Stadt bei zunehmender Klimaerwärmung in verstärktem Ausmaß droht. "Klimaschutz muss deshalb vor allem in die Köpfe der Menschen", sagt Michael Hitzek.

„Wichtig ist aber auch, dass man aktiv sein Möglichstes tut, um die Freisetzung klimawirksamer Treibhausgase zu reduzieren und vor allem CO2 einzusparen“, sagte der Initiator und Ideengeber der Aktion, der designierte SPD-Stadtratskandidat Timm Peris. Weil dabei auch kleine Schritte zählen würden, meldete er die Burglengenfelder SPD im Portal der bundesweiten Aktion #einheitsbuddeln als Ausrichter einer der Pflanzpartys an. Der diesjährige Gastgeber des Tages der deutschen Einheit, die Staatsregierung Schleswig-Holsteins, war in diesem Jahr auch Initiator der Gesamtaktion. Auch die bayerische Staatsregierung hatte zum Pflanzen von Bäumen aufgerufen. 

Mit Pickel und Schaufel und unter der fachmännischen Begleitung von Landwirt Matthias Weilhammer legten die Kommunalpolitiker am Stadtrand im Raffa eine Schonung mit etlichen Obstbäumen an. Jeder Teilnehmer durfte sich einen Baum aussuchen, einpflanzen und mit Verbissschutzgittern vor dem Wild schützen.

„Der von Hitze geplagte und stark geschädigte Burglengenfelder Wald soll durch die Anpflanzung von Laubbäumen widerstandsfähiger gegen den Klimawandel gemacht werden“, sagte Stadtrat Hans Deml.  „Gleichzeitig sollen die Blüten und Früchte der Bäume zur Nahrung für Wildtiere und Insekten dienen.“

Es soll natürlich nicht bei dieser einen Aktion bleiben, vielmehr möchten die Sozialdemokraten die Baumpflanzaktion zum Tag der Deutschen Einheit auch in Burglengenfeld zu Tradition werden lassen. Zudem möchte die Burglengenfelder SPD heuer eine Aktion „Bäume statt Böller" zu Silvester starten.

Mehr zum Projekt gibt‘s hier: https://einheitsbuddeln.de/home

 

Kontakt

SPD Burglengenfeld

c/o Peter Wein, 1. Vorsitzender
Pfarrer-Graf-Straße 4
93133 Burglengenfeld

+49 151 61233885

info@spd-burglengenfeld.de

D'Lengfelder 10/2019
Michael Hitzek, Klima, Umwelt, Kinderfest
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D'Lengfelder 03/2019
Wir sagen NEIN zum zweiten Grundschulstandort
DLengfelder 03-2019.pdf
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D'Lengfelder 09/2018
Das SPD-Infoblatt für Burglengenfeld
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D'Lengfelder 04/2018
Das SPD-Infoblatt für Burglengenfeld
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D' Lengfelder 06/2017
Das SPD-Infoblatt für Burglengenfeld
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